Philosophie

Für die Behandlung eines Körpers braucht es einen Statiker, einen Designer, einen Bildhauer, einen guten Zuhörer und einen Spurensucher


Menschen, die mit  Berührung arbeiten, wissen schon lange um die untrennbare Einheit von Körper und Geist. Dennoch galt die Psyche in der Praxis der Physiotherapie eher als Nebensache. Durch die neuesten Faszienforschungen wird diese Verbindung in der Körperarbeit immer deutlicher. Unser Fasziensystem reagiert unfassbar schnell und unbewusst auf  Gedanken, Stress und Gefühle. Es ist unser 6. Sinn und wird auch als das Fühlorgan schlecht hin bezeichnet.


Faszien - Verbindung zwischen Körper und Psyche

Ich betrachte den Körper aus 3 unterschiedlichen Perspektiven. Körperstrukturen,  Gefühle und Gedanken sind für mich eine untrennbare Einheit und lassen uns zu dem Menschen werden, der wir sind. Je nach dem, wie wir im Leben mit Schrecksituationen und Verletzungen umgegangen sind, formt oder verformt sich unser Körper. Diese zu Fleisch gewordenen Erfahrungen lassen uns entweder ärgerlich, fest, hochgezogen und unbeweglich werden oder eingesunken, zurückgezogen und ängstlich. Manchmal auch beides.

 

Ich helfe Dir diese verkrusteten, erstarrten Strukturen zu lösen. Anstelle von Schmerz und Schutz tritt ein Gefühl von Orientierung, Leichtigkeit und Verbundenheit ein. 

Faszienarbeit als Kunsthandwerk der Berührung

Wenn ich den Menschen mit der Form und Beschaffenheit seines Körpers sehe, entsteht vor meinem inneren Auge ein Bild, wie er in seiner reinsten und unversehrtesten Form sein könnte. Durch dieses Bild, sehe ich Bereiche und Strukturen, die den Körper aus der Harmonie und Balance bringen und bearbeite diese mit meinen Händen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit einem Körper bekomme ich ein Gefühl, was diese Strukturen brauchen oder was ihnen fehlt. Das kann mehr Raum sein, oder mehr Stabilität. Mehr Ordnung oder mehr Freiheit. Mehr Ruhe oder mehr Energie. Mehr Kraft oder mehr Beweglichkeit. So wird Faszienarbeit zur sanften Bildhauerei am menschlichen Körper.

 

Da ich mit Menschen und nicht mit Objekten arbeite, ist es mir wichtig, dass Du ein eigenes Gefühl für Deinen Körper entwickelst. So entwickelst Du langsam selbst eine Vorstellung davon, welche Eigenschaften für Deinen Körper stimmig sind und welche nicht. Welche Art der Berührung am Wirkungsvollsten ist und welche gerade nicht.

So wird eine Therapiesitzung zu einem achtsamen Miteinander von zwei Menschen. Sie bekommt etwas schöpferisch-kreatives und wirkt auf wunderbare Weise heilsam.

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